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Der erste Arbeitstag eines neuen Mitarbeitenden beginnt nicht mit Laptop oder Firmenausweis

Der erste Arbeitstag eines neuen Mitarbeitenden

beginnt nicht mit Laptop oder Firmenausweis.

Er beginnt mit einer digitalen Identität.

Diese Identität ist kein einmaliges Setup – sie ist ein Lebenszyklus. Und genau darin liegt das eigentliche Sicherheitsrisiko.

Der digitale Zwilling eines Mitarbeitenden existiert früh – und wächst stetig:

  • in Microsoft Entra ID
  • in HR- und ERP Systemen
  • in ITSM-/ESM-Plattformen wie Matrix42
  • in Cloud-Services, Fachanwendungen uvm.

Join – Move – Leave ist nicht nur ein HR-Prozess. Es ist ein durchgängiger Security-Lifecycle.

#Join : Die Identität entsteht – oft mit Zugriffen, aber ohne MFA, ohne Passwort-Routine, ohne Awareness.
→ Maximale Verwundbarkeit bei minimaler Kontrolle.

#Move : Rollenwechsel, Projekte, Vertretungen. Zugriffe kommen hinzu – aber gehen selten wieder weg.
→ Berechtigungen akkumulieren schneller als sie überprüft werden.

#Leave : Der Mensch geht. Die Identität? Oft verspätet, unvollständig oder nur formal deaktiviert.
→ Zurück bleiben verwaiste Konten, Tokens, API-Zugriffe.

Der Denkfehler:

  • Sicherheit wird als Punktmaßnahme gedacht.
  • Identitäten sind dynamische Angriffsflächen.

Konsequente IAM-Reihenfolge:

  • Identität anlegen
  • #MFA sofort erzwingen (wir empfehlen Yubico)
  • #PasswortManager bereitstellen (wir empfehlen 1Password)
  • Berechtigungen rollenbasiert, zeitlich begrenzt, regelmäßig rezertifizieren
  • Leave als Security-Event, nicht als Formular

Merksatz: Identitäten altern. Berechtigungen wachsen. Sicherheit muss mithalten – oder verliert.

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