Die Datenbank „Pwned Passwords“ wächst auf Rekordniveau.
Warum jetzt schnelles Handeln nötig ist.
In der Welt der Cybersicherheit gibt es Momente, die als Weckruf für uns alle dienen. Genau so ein Moment ist jetzt eingetreten: Der renommierte Sicherheitsforscher Troy Hunt hat seinen Dienst “Have I Been Pwned” (HIBP), insbesondere die Datenbank “Pwned Passwords”, um den größten Datensatz seiner Geschichte erweitert.
Die Zahlen sind schockierend und verdeutlichen das immense Risiko, dem wir täglich ausgesetzt sind:
- Fast 2 Milliarden eindeutige E-Mail-Adressen.
- 1,3 Milliarden einzigartige Passwörter.
Das eigentlich Alarmierende: 625 Millionen dieser Passwörter waren zuvor noch nie in einer öffentlich zugänglichen Datenbank verzeichnet. Sie sind brandneu im Umlauf der Cyberkriminellen.
Was bedeutet das für Sie? Die Gefahr des Credential Stuffing
Diese massive Datenflut stammt aus sogenannten Credential-Stuffing-Angriffen und wird von Kriminellen genutzt, um Zugänge zu knacken. Das Grundproblem ist die Passwort-Wiederverwendung.
Wenn Sie dasselbe Passwort für verschiedene Dienste nutzen – zum Beispiel für ein altes Forum, das jetzt gehackt wurde, und gleichzeitig für Ihr E-Banking oder Social-Media-Konto – dann haben Kriminelle mit diesen geleakten Daten ein ” Generalschlüssel” für Ihre gesamte digitale Identität. Sie müssen lediglich automatisiert versuchen, sich mit den gestohlenen E-Mail-Passwort-Kombinationen bei anderen populären Diensten anzumelden.
Die Erweiterung der “Pwned Passwords”-Liste bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eines Ihrer jemals verwendeten Passwörter kompromittiert ist, sprunghaft angestiegen ist.
Ihr 3-Schritte-Notfallplan: Jetzt handeln
Als Ihre Sicherheitsexperten raten wir Ihnen dringend, diese Situation nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die gute Nachricht: Es gibt sofortige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich zu schützen.
1. Sofort-Check: Sind Ihre Daten betroffen?
Nutzen Sie den kostenlosen Service von Troy Hunt (Have I Been Pwned).
- E-Mail-Check: Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse auf der HIBP-Website ein, um zu prüfen, ob sie in einem Leak aufgetaucht ist.
- Passwort-Check: Prüfen Sie kritische oder häufig verwendete Passwörter im Pwned Passwords Dienst. Ein kompromittiertes Passwort muss sofort und überall geändert werden.
2. Schluss mit Wiederverwendung – Setzen Sie auf 1Password
Ein Passwort, das einmal geleakt wurde, ist für immer verbrannt und darf nie wieder verwendet werden. Die einzige praktikable Lösung, um Dutzende einzigartige, komplexe Passwörter zu erstellen und sich zu merken, ist 1Password.
- Erstellen Sie für jeden Dienst ein neues, individuelles und komplexes Passwort.
- 1Password speichert und verschlüsselt diese für Sie.
3. Die Lebensversicherung: Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) mit Yubico
Selbst wenn ein Krimineller Ihr Passwort kennt, scheitert der Login, wenn Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) oder Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) mit Yubico aktiviert haben.
Aktivieren Sie MFA überall dort, wo es möglich ist – insbesondere für E-Mail-Konten, Cloud-Dienste, Social Media und VPN-Zugänge. Dies ist die effektivste Barriere gegen Credential Stuffing.
Fazit
Die jüngste Expansion der HIBP-Datenbank ist ein klarer Beweis dafür, dass der Kampf um unsere digitalen Zugangsdaten in vollem Gange ist. Betrachten Sie diesen Vorfall als die notwendige Motivation, Ihre digitale Hygiene auf das nächste Level zu heben.
Seien Sie proaktiv, nicht reaktiv. Prüfen Sie Ihre Konten noch heute und stellen Sie sicher, dass Sie nicht zur nächsten statistischen Zahl in einem Datenleck werden.
Lassen Sie uns gleich über unsere beiden Lösungen wie 1Password oder Yubico sprechen!
Mehr dazu im persönlichen Gespräch.




