Matrix42 European Partner Conference 2026
Der Weg zur proaktiven IT – was sich jetzt wirklich verändert
Viele IT-Organisationen sind heute noch stark reaktiv organisiert:
Tickets werden bearbeitet, Incidents gelöst, Systeme stabil gehalten.
Das funktioniert – solange Komplexität und Volumen beherrschbar bleiben.
Die Impulse sowie die aktuellen Strategie- und Produktentwicklungen von Matrix42 zeigen jedoch eine klare Richtung:
IT entwickelt sich vom reaktiven Betrieb hin zu einem proaktiven, automatisierten Steuerungsmodell.
1. Service Desk im Wandel: Weniger reagieren, mehr steuern
Neue AI-Funktionen greifen direkt in den Ticket-Prozess ein:
- automatische Kategorisierung und Strukturierung
- Lösungsvorschläge zum richtigen Zeitpunkt
- Zusammenfassungen und Kontextaufbereitung
- Anreicherung relevanter Informationen
Der entscheidende Punkt:
Es geht nicht nur um Effizienz – sondern darum, den Bedarf an manueller Bearbeitung zu reduzieren.
Bereits geringe Zeitgewinne pro Ticket wirken bei hohem Volumen erheblich.
2. AI Agents: Der Übergang zur aktiven Prozessübernahme
Ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie:
AI übernimmt zunehmend eigenständig Aufgaben:
- Ticket-Vorbereitung
- automatisierte Antworten
- Self-Service für Endanwender
- proaktive Handlungsempfehlungen
Damit verändert sich das Betriebsmodell:
- von manueller Bearbeitung
- hin zu automatisierten, skalierbaren Prozessen
3. Proaktive Problemlösung: FastViewer Intelligence
Ein konkretes Beispiel für diesen Wandel:
- automatische Analyse von Endgeräten
- Identifikation von Ursachen und Mustern
- konkrete Handlungsempfehlungen
- direkte Umsetzung mit minimalem Aufwand
Techniker starten nicht mehr mit Analyse – sondern mit einer fundierten Ausgangsbasis.
Das reduziert Zeitaufwand und verbessert die Qualität der Lösungen.
4. Transparenz als Grundlage: SaaS und IT ganzheitlich steuern
Proaktive IT setzt Transparenz voraus.
SaaS Management adressiert genau diesen Punkt:
- vollständige Sicht auf eingesetzte Anwendungen
- Nutzung, Kosten und Verträge im Überblick
- Identifikation von Optimierungspotenzialen
- Kontrolle über Shadow IT
Das ermöglicht:
- fundierte Entscheidungen
- bessere Kostensteuerung
- höhere Governance
5. Integration statt Fragmentierung: Plattform als Enabler
Ein weiterer zentraler Impuls:
Der Mehrwert entsteht nicht durch einzelne Features, sondern durch das Zusammenspiel:
- Extension Gallery: schnellere Nutzung von Erweiterungen
- Workflow Designer: strukturierte Automatisierung ohne hohe Komplexität
- UEM-Integration: bessere Verzahnung von Endgeräten und Services
Konsequenz:
Automatisierung wird nicht nur möglich – sondern praktikabel und skalierbar.
6. Der eigentliche Paradigmenwechsel
Die einzelnen Entwicklungen zahlen auf ein gemeinsames Ziel ein:
- Probleme werden früher erkannt oder vermieden
- Prozesse laufen automatisiert statt manuell
- IT wird aktiv gesteuert statt reaktiv betrieben
Das ist der entscheidende Unterschied.
Einordnung aus TAP-Sicht
Die strategische Richtung ist klar – die Herausforderung liegt in der Umsetzung.
Was wir häufig sehen:
- vorhandene Funktionen werden nicht vollständig genutzt
- Automatisierung erfolgt isoliert statt durchgängig
- AI wird technisch eingeführt, aber nicht prozessual verankert
Unser Ansatz:
- klare Priorisierung von Use Cases
- schrittweise Umsetzung mit messbarem Mehrwert
- Verbindung der einzelnen Themen zu einem funktionierenden Gesamtbild
Webcast: Wie gelingt der Schritt zur proaktiven IT konkret?
Im Webcast zeigen wir:
- welche Ansätze sich direkt umsetzen lassen
- wo der größte Hebel liegt
- wie man pragmatisch startet
Termine (je 60 Minuten):
- Donnerstag, 12.05.2026 – 10:00 Uhr
- Montag, 28.05.2026 – 10:00 Uhr




